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1607
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1607

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Engelbach
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50. Literaturverzeichnis


Theophil (oder: Gottlieb) Engelbach, * Mainz 4. 9. 1823, + Bonn 1. 4. 1872,
Professor für Chemie in Gießen und Bonn


engelbach_theophilTheophil Engelbach, Chemiker, geb. am 4. Sept. 1823 zu Mainz, † zu Bonn am 1. April 1872. Sohn eines Kaufmanns, widmete E. sich nach dem Besuche des Mainzer Gymnasiums der Pharmacie, die er in Landau, Carlsruhe, Straßburg, Paris und Versailles, meistens als Gehülfe betrieb. In Paris fand er an einem Hospital Anstellung, absolvirte hier sein Maturitätsexamen – (bachelier ès lettres) und seine pharmaceutischen Prüfungen und folgte Vorlesungen über Humaniora, Botanik und  Chemie. Als Fremder gesetzlich verhindert, das zum Erwerbe einer Apotheke in Frankreich erforderliche Diplom eines Pharmaceuten erster Classe zu gewinnen, ging er Ostern 1852 nach Gießen, wo er Chemie und verwandte Fächer studirte und 1853 zum Doctor promovirt ward. Von da an war er mehr als 16 Jahre lang an dem Universitätslaboratorium von Gießen als Unterrichtsassistent thätig, während er gleichzeitig seit 1857 als Docent und seit 1863 als außerordentlicher Professor an der Universität lehrte. 1869 folgte er in gleicher Eigenschaft einem Rufe nach Bonn, wo er einem rasch ausgebildeten Lungenleiden drei Jahre später erlag. Den Schwerpunkt von Engelbach’s Thätigkeit bildete der Unterricht im Laboratorium, welchem er mit großem Erfolge und wahrer Aufopferung an beiden Hochschulen oblag. Mit gleicher Gewissenhaftigkeit nahm er an der Herausgabe des von Will veröffentlichten Jahresberichts für Chemie von 1861–68 sehr wesentlichen Antheil. Briefe der Leiter der Institute, an welchen E. wirkte, A. Kekulé in Bonn und namentlich H. Will in Gießen, seines langjährigen Lehrers, Collegen und Freundes, welcher Notizen zu sammeln die Güte hatte, sind voll von dem höchsten Lobe seines vielseitigen Wissens, seiner unermüdlichen äußerem Erfolge stets abgewandten Thätigkeit und der Bescheidenheit und Treue seiner Gesinnung. An selbständigen Arbeiten hat E. hinterlassen „Untersuchungen über die Destillationsproducte bituminöser Schiefer etc.“ (Dingler’s Journal Bd. 138. Ann. Chem. Pharm. Bd. 103); „des Trachydolorits und Basalts vom Vogelsberge“, veröffentlicht von Tasche (s. Jahrb. d. Mineralogie 1861);
„Ueber den Nachweis von Baryt und Strontian“ (Ann. Chem. Pharm. Bd. 123); „Das Vorkommen von Lithium in  einem Meteorstein“ (Pogg. Ann. Bd. 126); „von Rubidum und Vannolium in Basalt“ (Ann. Chem. Pharm. Bd. 135).

                                                                                                                          Oppenheim


Verwandte:
Handelsmann Philipp Karl Gottlieb Heinrich Emanuel Engelbach (Vater),
* Meisenheim am Glan
26. 09 .1790, + Mainz (C 241) 17. 08.1853 und Anna Maria Jos[efa] (Mutter, Familienname unbekannt), * Mainz  01. 12. 1796, 
+ Mainz (C  241) 26. 06. 1867
. Philipp Engelbach war Eigentümer des Hauses
Nr. 241 (in der Mitternachtsgasse am Zeughause gelegen), wo er als "Agent der Gothaer Lebens-Versicherungsbank und der Rentenanstalt in Stuttgart" tätig war.
Die Eltern heirateten am 28.01.1818 in Mainz. Aus der Ehe gingen insgesamt 11 Kinder hervor.


Johann Philipp Engelbach (Großvater), * Zweibrücken 25. 10. 1744,
Kaiserslautern 28. 9. 1810, Gymnasium in Zweibrücken (Apr. 1753 in Cl. IV: Joh. Phil. Engelbach, natus Bip. 1744 patre a Consiliis rei forestariae). Immatrikulation (stud. jur.) in Göttingen 8. 5. 1764 (Joannes Philippus Engelbach, Bipontinus, jur.), "Regierungsadvocat in Zweibrücken 1770, Amtsverweser in Homburg/Saar 1775, Landschreiber und Marktkommissar in Zweibrücken 1776 - 1777, Oberamtmann in Kusel 1784, Landschreiber mit Bezeichnung Amtmann in Bergzabern 1784, Amtmann in Meisenheim 1787 - 1793, Advocatanwalt beim Tribunal 1. Instanz in Kaiserslautern 1810"

Leben:

Theophil Engelbach war nicht verheiratet. Über sein Privatleben sind keine Unterlagen bekannt.

Nachweise:
Artikel „Engelbach, Theophil“ von Alphons Oppenheim in: Allgemeine
Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 6 (1877), S. 119,
Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource,
URL:  http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Engelbach,_ Theophil&oldid=1110847


Matrikel Universität Gießen

Personalpapiere aus den Universitätsarchiven Gießen und Bonn

Stadtarchiv Mainz: Familienregister der Stadt Mainz (Eintragungen Mainzer Familien Ende 18. bis Anfang 20. Jahrhundert) im Registereintrag Nr. 6125


Stuck, Kurt: Verwaltungspersonal im Herzogtum Zweibrücken, 1993

Der Wegweiser der Stadt Mainz für das Jahr 1825, Mainz o. J.

Die Zweibrücker Matrikel des Herzog-Wolfgang-Gymnasiums 1631 - 1811, Speyer 1997

  

 


Berühmte "Gießener"

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Johann Caspar Göthe
Doktor beider Rechte 1739


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Georg Büchner
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Justus von Liebig
Chemiker


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August Friedrich Kekulé
von Stradonitz
Chemiker

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Wilhelm Conrad Roentgen
 Nobelpreis für Physik 1901
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Wilhelm Liebknecht
Journalist, Revolutionär
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