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Silvia von Schweden, eine Königin aus Deutschland
   
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    Immer gut mit Hut: Hier nimmt Königin Silvia im Mai
2003 bei
einem Empfang in Stockholm für den damaligen
      Bundes
präsidenten Johannes Rau teil. (Bild: dpa)

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                             Die Königin muss viele Akten abarbeiten.
                             Hier ein Foto aus ihrem Arbeitszimmer
                            im Stockholmer Schloss. (Bild: dpa)

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       Königin Silvia von Schweden im Oktober 2006 vor
       der Seebrücke von Ahlbeck auf der Insel Usedom.
         Schwedens Königin Silvia hatte zwei Tage lang
        Mecklenburg-Vorpommern besucht. (Bild: ddp)

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 Die königliche Familie bei der Nobelpreisverleihung 2008



Silvia wird 65

Von königlicher Offenheit

Von Hannes Gamillscheg, 19.12.08, 18:27h, 
aktualisiert 20.12.08, 12:08h

Die in Deutschland geborene Ehefrau des schwedischen Königs Carl Gustav holte die Monarchie des Landes aus dem Stimmungstief - das Porträt einer „unangefochten populären“ Frau. Ihren Geburtstag feiert sie einen Tag vor Heiligabend.

Königin Silvia von Schweden
Königin Silvia von Schweden,
geborene Sommerlath. (Bild: dpa)

STOCKHOLM - Beim jüngsten Nobelfest hatte Schwedens Königin Silvia den japanischen Physikpreisträger Makoto Kobayashi zum Tischherrn, von dem es heißt, dass seine einzige Passion Quarks und Symmetriebrüchen gehört. Nach den TV-Bildern zu schließen, amüsierte sich Silvia dennoch in der Gesellschaft des komplizierten Genies. Strahlend schön war sie sowieso. Schwedens größte Zeitung „Aftonbladet“ vergab tags darauf für Silvias „wunderbares Kleid aus türkis Taft“ die Höchstnote.

So mögen die Schweden ihre Königin. Silvia sei auch 32 Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem damals sehr jungen und unbeholfenen König Carl Gustaf „uneingeschränkt populär“, sagt die Journalistin Eija Nilsson, die die Karriere der Deutsch-Brasilianerin Thron begleitet hat. Jetzt kommt Silvia in ein Alter, in dem es Zeit für die Rente wäre, wenn sie am 23. Dezember 65 wird. Doch daran ist nicht zu denken, solange ihr Ehemann sich nicht zu Gunsten von Kronprinzessin Victoria zurückzieht - und das ist nicht in Sicht.

Dabei hatte die in Heidelberg geborene und in Brasilien aufgewachsene Silvia Sommerlath geglaubt, ihr Leben könne nicht hektischer werden, als sie 1972 bei den Olympischen Spielen von München als Chefhostess für die Organisation ihrer 1648 Kolleginnen verantwortlich war. „Ich habe mich getäuscht“, sagte sie später ironisch, „das Leben kann immer noch hektischer werden.“ Die Geschichte, wie der Kronprinz sie im Stadion mit dem Fernglas erspähte und dann zum Essen einlud, ist in Schweden Allgemeingut. „Es hat klick gemacht“, sagt Carl Gustaf - und seither ist Silvia für die Schweden die Frau mit dem Klick.

Die Frau, die sich zu den fünf Sprachen, die sie beherrschte, auch ein sehr gepflegtes, wenngleich nicht akzentfreies Schwedisch aneignete, hat dem Königshaus ihren Stempel aufgedrückt. Carl Gustaf war ein Playboy, der sich vor allem für Autos, Boote und Blondinen interessierte, und die Popularität der Monarchie Anfang der 70-er Jahre auf dem Tiefpunkt. All das änderte sich mit ihrem Einzug ins Schloss. Als das Paar drei Kinder bekam - Kronprinzessin Victoria wurde 1977 geboren, Carl Philip folgte 1979, Prinzessin Madeleine 1982 - hatten die Royalisten wieder Oberhand in Schweden. Dass das so blieb, trotz all der Fettnäpfchen, in die Carl Gustaf tritt und trotz Schlagzeilen über das Jetset-Leben der Königskinder, sei vor allem Silvia zu verdanken, meint Eija Nilsson: „Sie steuert ihre Familie und hat intern den größten Einfluss.“

Dabei ist auch sie kantiger geworden. Hatte sie in den ersten Jahren die Schweden vor allem mit den Fernsehbildern aus Schloss Drottningholm verzückt, trägt sie nun auch mit strittigen Ansichten vor. Im Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern sprach sie sich für die Publizierung von Namen und Fotos pädophiler Täter aus, und dafür, dass auch schon das Betrachten von Kinderpornografie strafbar sein solle. Der Kampf gegen den „diabolischen Missbrauch“ müsse Vorrang haben vor Datenschutz und Integrität. Den Vorwurf, dass ihr als Mitglied des über der Politik stehenden Königsfamilie solch „politische Ansichten“ gar nicht zustehen, konterte sie mit dem Einwand, dass man respektieren solle, „dass auch wir unsere Meinungen haben.“

Lügen werden nicht hingenommen

Sie unterstützt durch ihre Weltkinderstiftung Projekte für Notleidende in 15 Ländern und fördert durch das „Silviaheim“ die Forschung in Demenzkrankheiten. Sie hat großen Respekt für ihre offene Art gefunden - wie sie vom Leiden erzählte, das die Demenz ihrer Mutter mit sich brachte, und wie sie um Verständnis und Ruhe für ihre älteste Tochter bat, als Victoria von Essstörungen geplagt abmagerte. „Es gibt keine königliche Familie, die so offen ist wie unsere“, sagt Silvia. Nicht einmal die operative „Korrektur“ ihrer Augenlider hat sie verheimlicht. Gerade deshalb zieht sie eine scharfe Grenze: offensichtliche Lügen, wie sie vor allem von der deutschen Klatschpresse verbreitet wurden, verfolgt das Königshaus mit Klagen und der Forderung nach Bußgeld und Berichtigung.

Als Carl Gustaf um die Hand seiner Geliebten anhielt, war er schon König und daher nicht mehr von den Thronfolgeregeln abhängig, die die Ehe eines Kronprinzen von der Zustimmung des Regenten und des Parlaments abhängig machen. Doch die Eheschließung wäre wohl problematischer gewesen, wenn man gewusst hätte, dass Silvias Vater im Krieg aktiver Nazi war. Damals begnügte sich die Presse mit der Versicherung Walther Sommerlaths, er sei nie Parteimitglied gewesen. Was nicht stimmte. Doch dass er schon 1934 in Brasilien der Auslandsorganisation der NSDAP beitrat, die damals nur für Mitglieder offen stand, sie sich verpflichteten, „für die Ideen des Nationalsozialismus“ zu kämpfen, und dass er nach seiner Rückkehr 1938 nach Deutschland einen Betrieb leitete, der Kriegsmaterial herstellte, deckte die Zeitung „Arbetaren“ erst auf, als Silvias Vater schon lange tot war. Da weckte es in Schweden kaum noch Aufsehen. Silvia selbst hat dazu nie etwas gesagt, und der Hof begnügte sich mit der Feststellung, dass Walther Sommerlath „nie Teil der Königsfamilie war“, weshalb es nichts zu kommentieren gebe.

(Bildergalerie und Artikel:
Kölner Stadtanzeiger)


Offizielle Internetpräsenz
des schwedischen Hofes


Silvia von Schweden (Wikipedia)



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